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Welt-Friedens-Kreuz in Kramsach geweiht

Sieben Meter hohes Kunstwerk als neue Tiroler Sehenswürdigkeit

KRAMSACH (2007-09-01) - „Im Zeichen des Kreuzes senkrecht und waagrecht durchs Leben“, so lautet Gotthilf Fischers Wahlspruch und daraus entstand auch seine Kreuze-Sammlung und die Idee in aller Welt Friedenskreuze zu errichten – in Nordamerika, Brasilien, Israel, der Schweiz, Deutschland und Österreich. Seine Beziehung zum Kreuz entstand, als eines Tages beim Anflug auf Rio de Janeiro plötzlich aus den Wolken die bekannte Christusstatue vom Corcovado auftauchen sah. Die enge Beziehung zum Kreuz führte schließlich auch zu einer schwäbisch-tirolischen Freundschaft und zur Realisierung gemeinsamer Ideen des Dreiergespanns Gotthilf Fischer, Hans Guggenberger und Martin Reiter.

Am Samstag, den 1. September, der gleichzeitig als „Weltfriedenstag“ gefeiert wird, wurde am Areal der Sagzahnschmiede Guggenberger (Museumsfriedhof Tirol – jährlich über 200.000 Besucher) in Kramsach das sieben Meter hohe Kunstwerk vom „Vater der Fischer-Chöre“ Gotthilf Fischer enthüllt. Hans Guggenberger: „Sozusagen als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk zu Gotthilfs 80er, der im Februar 2008 gefeiert wird.“

400 Arbeitsstunden leisteten Hans Guggenberger und seine Mitarbeiter der Sagzahnschmiede um ein 26 Tonnen schweres Fundament mit Marmorstufen, eine Weltkugel mit aus Kupfer getriebenen Erdteilen sowie das 400 Kilogramm schwere und sieben Meter hohe Kreuz mit 42 „Orgelpfeifen“ am Querbalken fertig zu stellen. Das Gesamtkunstwerk hat einen Wert von 40.000 Euro und wurde ausschließlich von der Familie Guggenberger finanziert.

Bei einem philosophischen Gespräch des „Dreiergespanns“ meinte Gotthilf Fischer eines Tages: „Hans, du musst bei deinem einmaligen Museumsfriedhof unbedingt ein Weltfriedenskreuz errichten!“ Da brauchte es kein langes Überlegen und schon zeichnete Hans Guggenberger einen ersten Entwurf, in dem er jene Materialien, die ihn als Kunstschmied und Steinmetz zeitlebens begleiteten, mit einband: Hagauer Marmor und Eisen.

Beim Besuch des Weihnachtskonzertes der Fischer-Chöre 2006 in Stuttgart wurde Gotthilf eine kleine Erdkugel übergeben. Daraus entstand die Idee, das Weltfriedenskreuz auf eine Weltkugel zu stellen. Symbolisch für das Kreuz, das über der ganzen Welt steht. Doch damit noch nicht genug. Der Zufall brachte es, dass Martin Reiter bei einer Internet-Auktion eine Reihe von Orgelpfeifen fand. Das war der springende Punkt: die Pfeifen der Orgel als Königin der Instrumente, welche vielfach auch Gotthilf als Organist zum Klingen brachte und bringt, sollten die Kreuzbalken zieren: Musik als Weg zum Frieden.

So entstand schließlich das sieben Meter hohe Friedenskreuz, das durch seine ungewöhnliche niveauvolle Ausführung ganz besonders besticht und dadurch zum Gesamtkunstwerk emporgehoben wird.
Das Welt-Friedens-Kreuz in Kramsach/Tirol soll in Zukunft an Gotthilf Fischers Idee der Welt-Friedens-Kreuze erinnern, den Frieden aller Völker einmahnen und des Besuches Papst Benedikt XVI. im September 2007 in Österreich gedenken.

Das Welt-Friedens-Kreuz steht auf historischem Boden. Bis ins 19. Jahrhundert verlief in unmittelbarer Nähe die Grenze der drei Bistümer Brixen, Freising und Salzburg sowie der weltlichen Herrschaften Bayern, Tirol und Salzburg.
Das Welt-Friedens-Kreuz steht auf energetischem Boden, direkt auf der Linie der uralten Heiligtümer Mariathal, Hilaribergl und Maria Brettfall.

Sagzahnschmied Hans Guggenberger hat das Kunstwerk entworfen, persönlich finanziert und in seiner Werkstätte der Sagzahnschmiede auch ausführt.

Auf der steinernen Plattform aus Hagauer Marmor ruht eine riesige Erdkugel. Transparent dargestellt, nur verbunden durch die Längs- und Breitengrade. Auf der Erdkugel schweben die Kontinente, kunstvoll getrieben aus Kupferblech. Der Kreuzesstamm enthält im Fundament Bergkristalle und Rosenquarz. Der Bergkristall ist der „Magier“ unter allen Steinen. Der Rosenquarz  ist der absolute Trösterstein, er entfaltet große  Heilkraft bei Bitterkeit und Trauer.

Die Kreuzquerbalken bestehen aus insgesamt 42 Orgelpfeifen. Sie erinnern an die „Königin der Instrumente“. Die beiden äußersten Orgelpfeifen stammen aus Gotthilf Fischers Taufkirche Deizisau. Ein halbrunder Zaun mit Stahlstehlen, von denen die größeren wiederum die fünf Kontinente versinnbildlichen umranden das Gesamtkunstwerk. Die hohlen Stellen sind vorne jeweils mit einem Farbglas in der Farbe des Kontinents versehen, in diese Stellen können die Besucher einen Stein aus ihrem Land werfen – jene Steine, die dem Weltfrieden im Weg liegen könnten, werden hier gesammelt! Die Menge und Vielfalt der Steine sprechen für die Hoffnung der Menschen auf eine friedvolle Zukunft.

Mit diesem Werk hoffen die Initiatoren und wünschen sich, dass uns die Schöpfung endlich den Frieden bringt.

Bei Rückfragen: Martin Reiter, Telefon 0676/82828219